– große Mehrheit stützt Antrag an den Viersener Stadtrat
Die Viersener Ratsfraktionen von CDU, SPD und Grüne wollen ihre Stadtverwaltung damit beauftragen, Gespräche mit der NEW AG aufzunehmen mit dem Ziel, eine attraktive Außenanlage am Schwimmbad Ransberg in Dülken zu entwickeln. Gemeinsam mit dem Partner NEW AG soll die Stadt ein konkretes Konzept entwickeln, das Liegewiesen, Spiel- und Aufenthaltsbereiche, Außenbecken, Barrierefreiheit und möglichst viel Begrünung und Beschattung als Anpassung an den Klimawandel umfasst. Das jetzt zu entwickelnde Konzept soll dabei möglichst viele Kriterien eines energieeffizienten und ressourcenschonenden Betriebs berücksichtigen. Dafür haben die drei Fraktionen, die zusammen über eine große Mehrheit im Viersener Stadtrat verfügen, jetzt einen gemeinsamen Antrag gestellt.
Die drei Fraktionen sehen in der Badlandschaft am Ransberg einen zentralen Ort für Freizeit, Sport und Erholung mit noch erheblichem Entwicklungspotenzial. Die Erweiterung um eine Außenanlage soll den Aufenthaltswert steigern, insbesondere für Familien mit Kindern und für Jugendliche. Mit ihrer Initiative wollen die antragstellenden Fraktionen den Viersener Bürgerinnen und Bürgern besonders an heißen Tagen wohnortnah Abkühlung und Erholung bieten.
„Wir schaffen mit der NEW AG eine zukunftsfähige Perspektive für das Ransberg-Bad – mit klaren Angeboten für Familien, Kinder und alle Viersenerinnen und Viersener. Ziel ist eine lebendige Außenanlage, die Jung und Alt gleichermaßen anspricht. Mit Blick auf die Sommerzeit ist ein Außenschwimmbereich etwas, was Viersen als Kreisstadt fehlt“, erläutert Stephan Seidel für die CDU.
Manuel García Limia erklärt für die SPD: „Ein attraktives Außenangebot ergänzt das Schwimmbadangebot hervorragend und stärkt die Lebensqualität in Viersen. Wir setzen auf sichere, barrierearme Räume und eine nachhaltige Beschattungskonzeption, damit sich alle Besucherinnen und Besucher willkommen fühlen. Zudem sind dies im Sommer auch Orte der Begegnungen und einer enormen Wertigkeit für unsere Stadt.“
Maja Roth-Schmidt und Jörg Eirmbter-König argumentieren für die Grünen in Viersen: „Eine klimafreundliche und familienfreundliche Außenanlage passt ideal zu unseren Zielen für Viersen: mehr Grün, mehr Aufenthaltsqualität und mehr Möglichkeiten zur Begegnung – bei gleichzeitig wirtschaftlich vernünftigem Betrieb. Die geplante Außenanlage eröffnet zudem neue Freiräume für Erholung, Spiel, Bewegung und soziale Teilhabe direkt vor Ort.“
In ihrem Antrag machen alle drei Fraktionen klar: „Wir arbeiten daran, dass das Ransberg-Bad zu einem lebendigen Begegnungsort für jede Altersgruppe wird. Das ist uns auch in Zeiten klammer Kassen eine Herzensangelegenheit und wir werden dieses Ziel mit großem Nachdruck gemeinsam weiterverfolgen.“
Alle drei Fraktionen weisen ausdrücklich auf die bislang immer gute und konstruktive Zusammenarbeit mit der NEW AG hin. Als möglicher Projektpartner verfüge die NEW AG über große Erfahrungen im Betrieb von Schwimmbädern weit über die Region hinaus, schreiben sie in ihrem Antrag. Von diesem professionell agierenden Partner erwarten CDU, SPD und Grüne im Viersener Stadtrat ein wirtschaftlich tragfähiges und nachhaltiges Konzept für eine Badestelle im Freien, das die Kreisstadt auch langfristig als attraktiven Wohn- und Freizeitstandort stärkt.
Mit dem Antrag werden sich jetzt zunächst nach den Sommerferien die zuständigen Ausschüsse beschäftigen, bevor der Rat seine Entscheidung trifft. Eine große Mehrheit für den Antrag darf als sicher gelten.
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