Pressemitteilung: Bau des Josefsrings
Der Ausschuss für Bauen, Umwelt und Klimaschutz hat in der vergangen Woche den Startschuss für den Bau des Josefsrings gegeben. Die Umsetzung einer Planung, die in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts ihren Anfang nahm, ist heute noch viel unsinniger als sie damals schon war. Zu Beginn der Planungen rechnete man noch mit ca. 100.000 Bürgern in Viersen. Heute leben knapp 75.000 Menschen in unserer Stadt und der demographische Wandel setzt sich weiter fort und wird die Einwohnerzahl weiter schwinden lassen. Zudem wird die Bevölkerung immer älter und damit auch zunehmend auf andere Verkehrsmittel als das Auto setzen.
In den Quartieren auch in der Südstadt fehlt altersgerechter Wohnraum. Im ersten Workshop zum Handlungskonzept Wohnen wurde bemängelt, dass wir für den Bau von Straßen Grundstücke in innerstädtischen Lagen benutzen, die dringend für die Schaffung von Wohnraum benötigt werden. Auch vor sogenannten Filetstücken, die die Entwicklung des Stadtteils voranbringen können, wird nicht haltgemacht.
Wir Grünen haben uns von Beginn an gegen den IER ausgesprochen und sehen dieses Projekt weiterhin als vollkommen unnötig an.
Die Zerschneidung eines gewachsenen Stadtteils, der Abriss von Denkmälern, die Verlärmung von Schulstandorten werden von der Ratsmehrheit in Kauf genommen um eine veraltete Verkehrsplanung umzusetzen. Mit Verkehrslenkungsmaßnahmen hätte man bereits seit vielen Jahren die Große Bruchstraße entlasten können und damit dem Niedergang des gesamten Stadtteils entgegenwirken können.
Der städtische Anteil an den Kosten für den Teilabschnitt „Josefsring“ beträgt ca. 2,3 Mio €. Mit diesem Geld hätte man in der Südstadt viel mehr erreichen können als eine neue Straße, die weitere Verkehre in den Stadtteil bringen wird. Die alte Regel, jede neue Straße bringt neuen Verkehr mit sich, wird auch hier zur Realität werden und die Südstadt mehr denn je belasten.
Haushaltsrede 2012
Hier können Sie sich die Haushaltsrede der Fraktion vom 27.11.2012 noch einmal durchlesen.
Gehalten wurde die Haushaltsrede von Martina Maaßen
13. Grünen Salon
Am Freitag 23.11.2012 fand der 13. Grüne Salon der Viersener GRÜNEN in Conny’s Come In in Boisheim zum Thema „Demographischer Wandel- Leben im Quartier“ statt.
Der gut besuchte Salon begann mit einem humorvollen Ausblick auf den 75. Grünen Salon in 30 Jahren, zu dem die Besucher mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen werden und die ihre Rollatoren auf den von Conny’s Come In zur Verfügung gestellten Rollator Parkplätzen abstellen werden.
Es referierten Harald Wölter, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der GRÜNEN Landtagsfraktion und Helmut Wallraffen-Dreisow, Geschäftsführer der Sozialholding in Mönchengladbach zunächst allgemein über die Problematik des Demographischen Wandels und der damit verbundenen Problematiken in der Stadtentwicklung, sowie über Erfahrungen bei den von ihnen betreuten Projekten in Münster und Mönchengladbach Eicken.
Im Anschluss stellten sie sich der Diskussion mit dem Publikum. Hierbei wurde deutlich, dass es keine „Patentlösung“ für die zahlreichen Quartiere in Viersen geben wird, und dass Viersen, auch wenn es schon einige gute Ansätze gibt, noch viel zu tun hat, damit es auch zum 75. Grünen Salon noch ein für alle Menschen lebenswertes Viersen geben wird.
Viersen vor und mit Obi

Ein herrlicher Septembertag 2012! Bild Volker Breme

Ein herrlicher Septembertag 2013?
(Obi Kaldenkirchen Foto und Montage Sabrina Dittrich)
Antrag Klimamanager
30.08.2012
Antrag der Fraktion Bündnis90/Die Grünen entsprechend der Geschäftsordnung für den Rat der Stadt Viersen (§ 1),







