Corona: Wie stehen Sie zu den Maßnahmen, die insbesondere die Kinder und die Schulen betreffen?

Sie sprechen die Situation in Schulen und Kindertagesstätten an. Zwar mag es vielen wie ein Experiment auf Kosten der Familien erscheinen, die Schulen nach den Sommerferien wieder im Präsenzunterricht arbeiten zu lassen. Bislang sind aber in der Kombination mit einer weitgehenden Maskenpflicht noch kaum Fälle bekannt, dass sich eine Schule oder eine Kindertagesstätte als lokaler Ausbruchsherd erwiesen hätte. Nach einem halben Jahr ohne regulären Unterricht und bei den für viele Familien sehr eingeschränkten technischen Möglichkeiten des digitalen Lernens erscheint mir die getroffene schulpolitische Entscheidung zum gegenwärtigen Zeitpunkt ohne echte Alternative. Unabhängig von der gegenwärtigen Krise halte ich jedoch den Ausbau digitaler Unterrichtsplattformen und die Ausgabe digitaler Lernmittel an die Schülerinnen und Schüler – wie auch der entsprechenden Lehrmittel an die Unterrichtenden – für ein dringendes Gebot der Stunde. Als Trägerin fast aller schulischen Bildungseinrichtungen im Stadtgebiet tragen Politik und Verwaltung in Viersen dafür zumindest eine Mitverantwortung, der ich mir als Bürgermeisterin im Falle eines Wahlsieges sehr bewusst wäre.

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