Fragen aus dem RP-Wahlforum: Wie bauen Sie die Fahrradwege für unsere Kinder/Schüler aus? Wie schnell setzen Sie dies um?

Die Verkehrssituation für Radfahrer*innen in Viersen lässt in der Tat sehr zu wünschen übrig. Wir fordern schon seit langem dass Radfahrer*innen
gleichberechtigt am Verkehrsgeschehen teilnehmen können.
Dazu wollen wir möglichst weite Teile von Viersen in Fahrradzonen umwandeln, was seit einigen Monaten rechtlich möglich ist. Wenn motorisierter
Verkehr in solchen Zonen zusätzlich zugelassen wird, ist Tempo 30 Pflicht. Radfahrer*innen haben hier aber immer Vorrang.
Wo Fahrradzonen sinnvollerweise nicht möglich sind, müssen auch weiterhin Radwege vorhanden sein und ausgebaut werden. Hierzu ge hören besonders die Verbindungen zwischen den Stadtteilen und zu den Nachbarkommunen. Diese sind auch weiterhin für den Radverkehr verpflichtend zu befahren, teilweise aber aktuell in einem so schlechten Zustand , dass die Gefahr eher vom Radweg, als dem motorisierten Verkehr ausgeht . Ein extremes Beispiel die Boisheimer Straße, deren Radweg dringend vollständig saniert werden muss. Hier müsste man über zusätzliche Geschwindigkeitsbegrenzungen oder andere Zwischenlösungen nachdenken und es den Radfahrer*innen überlassen, ob sie den Radweg oder die Straße nutzen, bis der Radweg vernünftig saniert ist.
Mit einem ausreichenden Gewicht im Stadtrat werden wir das Viersener Radwegenetz auf der Grundlage eines schlüssigen Verkehrskonzepts für das
gesamte Stadt gebiet grundlegend überarbeiten. Außerdem setzen wir uns für eine zeitgemäße Verkehrsinfrastruktur für den Radverkehr ein: Fahrradparkplätze und geschützte Fahrradstellplätze (Parkhäuser, Überdachungen, Boxen) in allen Stadtteilen und überall dort, wo sie gebraucht werden.

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Fragen aus dem RP Wahlforum: Der Rat der Stadt Vieren wird durch Bürger der Stadt in verschiedensten Ausschüssen und Gremien gestaltet. Ist es möglich bei den Mitgliedern auch einmal, wie im Berufsleben, eine Altersgrenze zu setzen. Es ist mir unverständlich das sich in den Gremien und auf den verschiedensten Positionen Menschen tummeln die das Alter von 65 Jahren überschritten haben. Da muss man sich doch nicht wundern, das die jüngere Generation kein Int eresse für politische Aktivitäten und politisches Denken hat.

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